Butters: Das bin ich!
Aus South Park Pedia
Butters: Das bin ich! (dt. Titel) bzw. Butters' Very Own Episode (US-Titel) ist die 14. Folge von der fünften Staffel und die 79. Episode allgemein.
Handlung
Butters' Eltern haben bald Hochzeitstag und wollen zusammen mit ihm essen gehen, und zwar im Bennigan's. Da seine Mutter Linda kein passendes Geschenk für seinen Vater Chris findet und dieser jedes Jahr ein besseres für sie hat, schickt sie Butters los, damit er Chris beschattet, um so ein passendes Geschenk zu finden. Zurück zu Hause erstattet Butters Bericht. Er berichtet, dass sein Vater erst in einem Porno-Kino namens Stud Cat Theater und danach ins Men's Bath House gegangen ist, wo er sich mit anderen Männern rumgebalgt hat. Butters hat keine Ahnung was das alles zu bedeuten hat, also ist er wie sonst immer sehr gelassen darüber, doch seine Mutter ist so erschrocken darüber, dass sie beschließt Butters und sich selbst umzubringen...
Wir haben gelernt:
Linda: "Ich habe heute gelernt, dass lügen unrecht ist und dass man reinen Tisch machen muss, um alles wieder gerade zu biegen."
Parodie/Anspielung auf:
- Windy: Der Titelsong, "Jeder weiß, er heißt Butters", wurde zur selben Melodie wie Windy von The Association gesungen.
- Freaks: "Einer von uns, einer von uns! Gooble gobble! Gooble gobble!" - Ein Zitat aus dem bekannten Horror-Film Freaks, welcher aus dem Jahre 1932 stammt.
- Predator: In einer Szene erscheinen drei rote Punkte auf Butters' Kopf. Diese sind eine Anspielung auf Predator.
- Friedhof der Kuscheltiere: Der alte Mann, welcher Butters erzählt, wie man zurück nach South Park kommt, basiert auf dem Charakter Jud Crandall aus Friedhof der Kuscheltiere.
- Sonique: Als sich Butters in der homosexuellen Badeanstalt befindet, hört man den Song "It Feels So Good" von Sonique.
- Bobby Helms: Als Butters von seiner Mutter zum See gefahren wird, läuft im Auto der Song "Jingle Bell Rock" von Bobby Helms.
- Warcraft II: Die Episode enthält Samples Warcraft II. Man hört welche, während Butters auf der gruseligen Straße entlang läuft. Das PC-Spiel enthält aber viele Sounds dieser Art, weshalb es nicht unbedingt dem Spiel entnommen wurde.
- John und Patsy Ramsey: Die beiden Eltern behaupten, Butters' Entführer ist derselbe wie der Mörder ihrer Tochter. Die wahre Geschichte dahinter: Ihre sechsjährige Tochter JohnBenet ist 1996 tot im Keller von John und Patsy Ramsey aufgefunden worden. Viele Amerikaner glauben, dass sie ihre Tochter selbst umgebracht haben, sie selbst sagen jedoch, dass ihre Tochter entführt wurde, der Entführer 118 000 Dollar verlangte und sie tötete.
- Senator Gary Condit: Butters' Eltern werden von John und Patsy Ramsey dem früheren Senator Gary Condit vorgestellt, der einen Verwandten verloren haben soll. Das ist eigentlich so nicht richtig (schlechte Übersetzung des Wortes relative - das kann zwar "Verwandter" heißen, aber auch "Liebschaft"). Die wahre Geschichte hier ist, dass im Mai 2001 Chandra Levi, eine Mitarbeiterin und Mätresse von Condit, verschwand. Lange wurde er damit in Verbindung gebracht und sein Ruf hat sich dadurch stark verschlechtert. Erst 2009 stellte sich heraus, dass Condit tatsächlich nicht beteiligt an der Entführung war.
- O.J. Simpson: Patsy Ramsey erzählt in der Folge, dass O.J.s Frau auch von dem Puertoricaner ermordet worden sei. Tatsächlich wurde O.J. 1994 wegen Mordes an seiner Ex-Frau und ihrem damaligen Liebhaber angeklagt. Er wurde, trotz gegenteiliger Ansichten von Rechtsexperten, freigesprochen. Auf O.J. Simpsons Anwalt, Jonnie Cochran (†2005), ist in South Park bereits bei Kohle für den Chefkoch eingegangen worden.
Trivia
- Butters hat mit dieser Episode seine eigene South Park-Folge. Anstatt der normalen South Park-Titelmelodie hat er sogar eine eigene Signation.
- Wenn man einen genaueren Blick auf die Zeitung wirft, sieht man die Schlagzeile "Towelie ban lifted". Dies bezieht sich auf Ein bisschen kiffen? und Osama hat nix in der Hose.
- Vermutlich haben sich Mr. Sklave und Mr. Garrison in dieser Episode kennengelernt. Im Original hört man nämlich die Stimme von Mr. Sklave, als gesagt wurde, dass ein Raum besetzt sei.
- Anders als die vorherigen Staffeln endet die 5. Staffel somit ohne eine Weihnachtsepisode. Lediglich die Musik im Auto, als Linda Butters töten möchte, spielt eventuell darauf an.
- Der Besitzer von City Wok ist im Original schon zu hören. Er ist der Kassierer/Handtuch-Mann der Badeanstalt für Homosexuelle.
- Im Zimmer von Chris steht über der Tür ein (wahrscheinlich handsignierter) Baseball und daher steht er höchstwahrscheinlich auf Baseball und war auch in einem Verein.
Dialogzitate
Sänger: "Wer lacht, wenn im Dunklen Sturmwolken drohen, bringt ein Lächeln auf ein müdes Gesicht? Wer ist das mit dem Herzen voll Zauber? Jeder weiß, er heißt Butters."
Butters: "Das bin ich!"
Sänger: "Wer ist das Kind mit dem Herz voller Staunen? Wer ist zufrieden mit allem und sich? Welcher Schlingel hat die Taschen voller Träume? Jeder weiß, er heißt Butters!"
Butters: "Das bin ich!"
Sänger: "Rein in die Pfützen, sausen durch die Gänge und er mag Ziegen, Football ohne Ende."
Butters: "Scheißdreck!"
Sänger: "Wer hat schon diese süßen, kleinen Grübchen? Wenn er so lacht, dann kann sie jedermann sehen. Lässt du dich von ihm entführen, kannst du diesen Schlingel spüren und der Kleine, der heißt Butters."
Butters: "Das bin ich!"
Linda: "Hast du gesehen, was für ein Geschenk er mir gekauft hat?"
Butters: "Nein, zuerst ist er ins Kino gegangen."
Linda: "Ins Kino? Och, ich verstehe nicht, warum er alleine ins Kino geht."
Butters: "Keine Ahnung, aber es war nicht das Kino in das wir sonst immer gehen, es war das uralte im Stadtzentrum. Das Studcat. Ich wusste nicht mal, dass das noch auf ist."
Linda: "Einen Moment mal! Wie hieß denn dieser Film?"
Butters: ""Feuerspritze von hinten 9" - Teil 1 bis 8 kenne ich nicht."
Linda: "Oh mein Gott!"
Butters: "Aber es muss sowas wie ein Kurzfilm gewesen sein. Dad ist 10 Minuten später wieder raus gekommen und es muss ein trauriger Film gewesen sein. Er hatte eine Menge Papiertaschentücher bei sich, als er raus kam. Der Streifen scheint ihm ziemlich geschafft zu haben."
Linda: "Butters, wo ist Daddy nach dem Kino hingegangen?"
Butters: "Zum Schwitzen!"
Linda: "Schwitzen?"
Butters: "Ja, und zwar in die Männersauna."
Linda: "ARGH!"
Butters: "Ja, er hat sich mit verschiedenen Kerlen rumgebalgt, war aber meistens unterlegen. Ein Schwarzer hat ihn 15 Minuten am Boden festgenagelt."
Butters (zu Linda:) "Oh, legst du dich jetzt auch noch flach? Dad ist doch gar nicht hier! Hahaha!"
(Butters betritt die Dampf-Sauna.)
Butters: "Hallo, ist hier jemand?"
Stimme 1: "Passt es so?"
Stimme 2: "Das sind jetzt 4 Finger, nimm 5!"
Butters: "Mr. Garrison?"
Stimme 2 (Mr. Garrison): "Wer ist da?"
Chris: "Ja, manchmal eine kleine Notlüge zu verwenden, ist okay. Wie zum Beispiel, wenn man seinen Vater dabei erwischt, wie er sich in einer Schwulen-Sauna einen abwichst."
Butters: "Wer ist gewachst?"
(Linda schreibt einen Brief an Chris.)
Linda: "Lieber, perverser Ehemann....nein, liebes, verlogenes Drecksschwein...nein, lieber Arschficker! Ja, das ist gut!"
Reporter: "Mrs. Stotch, wie hat der Entführer ausgesehen?"
Linda: "Puerto-Ricanisch!"
Reporter: "War er groß oder klein?"
Linda: "Er war mittlere Puero-Ricaner-Größe!"
Truck-Fahrer: "Nur schade, dass du keine Braut bist. Ich hätte jetzt nichts gegen eine Fotze einzuwenden."
Butters: "Ja, ganz genau! Ich hätte jetzt auch nichts gegen eine Fotze einzuwenden."
Butters: "Sir? Hallo?"
Mechaniker: "Ja. Was kann ich für dich tun?"
Butters: "Naja, ich muss nach South Park. Wenn Sie mich hinfahren, kriegen Sie die 4$, die ich in der Unten-Ohne-Bar verdient hab."
Chris: "Aber du musst eine kleine Notlüge erzählen, wenn dich jemand fragt, wo du gewesen bist, okay?"
Butters: "Notlüge?"
Linda: "Ja, du musst sagen, dass du keine Ahnung hast, wie du nach Hause gekommen bist."
Chris: "Nein, du sagst ein unbekannter Puertoricaner hat dich ausgesetzt!"
Linda: "Wer soll denn glauben, dass er ihn einfach so ausgesetzt hat?"
(Chris und Linda fangen an, zu streiten.)
Butters: "Verdammte Scheiße, wollt ihr mir vielleicht mal zuhören? Ich hab die Schnauze voll von euren harmlosen Lügen und kleinen Notlügen! Wisst ihr, ihr könnt zu einem Nilpferd Libelle sagen und trotzdem bleibt es ein Nilpferd. Und eine Lüge könnt ihr nennen, wie ihr wollt, aber sie wird doch immer eine eklige Lüge bleiben. Und wenn ihr eine Lüge mit einer zweiten vertuschen wollt, dann steckt ihr bald bis zum Hals in der Scheiße! Also, ich muss schon sagen, dass ihr beide mir langsam bis hier steht!"
Chris: "Butters, du hast ja so recht."
Linda: "Ja, das ist nicht zu leugnen."
Chris: "Wir müssen etwas wichtiges bekanntgeben. Unser Sohn ist gerade zu uns zurückgekehrt."
Stan: "Butters ist vermisst worden?"
Stan: "Wow, dein Dad ist'n Perverser und deine Mutter wollte dich töten."
Butters: "Ja, ich schätze, ihr werdet mich in der Schule dafür ganz schön anmachen."
Cartman: "Aber sicher!"
Butters: "Ich wünschte mir, ich hätte nichts davon erfahren. Ich habe gelernt, dass es manchmal am besten ist, wenn man lügt. Ja, echt! Aber wenn ich bei Bennigan's 'nen Schimmelkäse-Burger verdrücke, vergesse ich total, dass mein Vater eine Schwuchtel ist und meine Mutter mich töten wollte und dann ist alles okay."
Stan: "Echt?"
Butters: "Nein, das war gelogen!"
Fehler
- Als Linda Butters' Gesicht anstreicht, sieht man es darauf mit dem Farbton der Wand anstelle der Farbe aus Lindas Eimer.
- Obwohl Chris Stotch in dieser Folge zugibt, dass er auch schwul ist, war er in Krüppel Keile! noch gegen einen homosexuellen Anführer bei den Pfadfindern.





